Die feine Kunst der Gastlichkeit hat hier antike Wurzeln, die zum Ende
des letzten Jahrhunderts zur vollen Blüte kamen, als der europäische
Hochadel auf das milde Klima und das großartige Naturschauspiel der
lieblichen Landschaft aufmerksam wurde.
Heute wie damals genießt man den Aufenthalt in der herrlichen Luft, beobachtet Fischerboote auf dem frühmorgentlichen See, schlendert vergnüglich durch die engen Gäßchen bezaubernder alter Dörfer, die in ihre bunten Blumengärten eingebettet zur kurzen Rast einladen. Weiter durch die besinnliche Stille der Olivenheine, wo der würzige Duft südlicher Essenzen den Besucher begleitet, bis seine Seele sich wieder einfangen läßt von der einzigartigen Schönheit, und sein Blick sich in der grenzenlosen Weite über den See verliert.